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Boppard, den 03.02.2012
Öffentlicher Appell an die SPD Rhein-Hunsrück und Rhein-Lahn-Kreis
(mit der Bitte um Aufnahme als
Tagesordnungspunkt in die nächste Sitzung des SPD Kreisvorstandes
Rhein-Hunsrück)
Hiermit richte ich einen Appell
an die SPD des Rhein-Hunsrück-Kreises sich offiziell zum Bau einer
Mittelrheinbrücke zu bekennen und die Landesregierung öffentlich
aufzufordern, unverzüglich die Planungen fortzuführen und
kurzfristig eine Bürgerbeteiligung für die beiden Landkreis
Rhein-Hunsrück und Rhein-Lahn einzuberufen. Die Grünen als
Koalitionspartner und ihre zuständige Ministerin, als eigentliche
Verursacher dieser Misere, sollen aufgefordert werden ihre
Blockadehaltung aufzugeben und den Weg für den Bau einer
Mittelrheinbrücke frei zu machen. Diesen Appell bitte ich an die
SPD des Rhein-Lahn-Kreis zukommen zu lassen.
Begründung zum
Appell:
Als SPD Mitglied kam ich in
vielen Bürgerversammlungen mit der Bürgerinitiative „Pro Brücke“
zu der Erkenntnis, dass die Notwendigkeit einer Mittelrheinbrücke
unumgänglich ist.
Die Aussage unseres
Ministerpräsidenten nach 2016 eine solches Vorhaben anzustreben,
darf nicht die Grundlage der jetzigen Forderungen von den Bürgern
sein. In der zeitlichen Verschiebung aller bisher getroffenen
Maßnahmen tendiert diese Aussage mehr auf einen angestrebten
Wahlkampf für 2016 und erweckt schon jetzt den Eindruck der
Nichtglaubwürdigkeit.
Weitere undiskutable
Erkenntnisse, die ein unverzügliche Planungsfortsetzung und
Bürgerbeteiligung notwendig machen sind:
Durch das Hinausschieben auf
Jahre steigen die Kosten für die Erstellung der Brücke. Diese
könnte man, ohne zeitliche Verzögerung, einsparen oder auch
anderweitig verwenden.
Ein 24-Stundenbetrieb seitens der
Landesregierung wurde angekündigt und nicht eingehalten.
Die Fährkosten wurden
zwischenzeitlich, ohne jegliche Begründung, drastisch erhöht und
trotz Zusage einer Beteiligung durch die Landesregierung nicht
wieder gesengt.
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Neben vielen weiteren, machen die
o.g. genannten Punkte eine unverzügliche Aufforderung an die
Landesregierung notwendig, die aus den Reihen der SPD kommen
müssen. Klare Bekenntnissen und Zeichen dem Bürger gegenüber
müssen erbracht werden, um die Unglaubwürdigkeit der SPD in Sachen
Mittelrheinbrücke aus der Welt zu schaffen.
Ich appelliere nochmal an die SPD
zu handeln und bitte diesen Appell auf die nächste SPD
Kreisvorstandssitzung am Freitag, den 24.02.2012 aufzunehmen und
zu behandeln.
In der Hoffnung auf eine positive
Rückantwort verbleibe ich
Reinhold Petereit
Boppard-Weiler
Mitglied des SPD Kreisvorstand
Rhein-Hunsrück
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