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Pro Brücke ist jetzt Verein

Der Vorstand des neuen Vereines ProBrücke e.V.: (von links) Reinhold
Petereit, Jens Güllering,
Pia Trimpe-Müller, Klaus Itzel und Bernd Zorn |
Start
mit fast 200 Gründungsmitgliedern
Die Bürgerinitiative „Pro
Brücke“ hat sich jetzt als Verein gegründet.
Im Rahmen der Gründungsversammlung, an
der 200 Bürgerinnen und Bürger teilgenommen haben, rief der neu gewählte
Vorsitzende Bernd Zorn den Brückenbefürwortern zu „Jetzt beginnt unsere
Arbeit richtig massiv“ .
Für die Gründung hatten sich die Verantwortlichen um
Bernd Zorn, Bürgermeister Dieter Clasen, Hans-Josef Kring, Reinhold
Petereit, Klaus Itzel und Jens Güllering einen besonderen Ort ausgesucht.
So fand die Versammlung auf dem Fahrgastschiff „Loreley Elegance“ der
Loreley-Linie Weinand statt. Die Vereinsgründung wurde an der Stelle auf
dem Rhein vorgenommen, an der die Mittelrheinbrücke entstehen sollte.

198
Personen hatten sich vor Betreten des Schiffes in die ausgelegten
Mitgliederlisten eingetragen. Dieter Clasen, Bürgermeister der
Verbandsgemeinde Loreley, begrüßte die künftigen Mitglieder. Hierbei rief
er den Gästen zu. „Die Brücke soll gebaut
werden - gesprochen wurde schon genug“. Gleichzeitig wies er darauf hin,
dass mittlerweile mehr als 12.000 Unterschriften Pro Brücke gesammelt
wurden.
In
seiner Rede verdeutlichte Bernd Zorn ausführlich die Ziele von Pro Brücke.
„Wir brauchen die Brücke als erlebbares
Bürgerrecht.“ Die Mitglieder machten ihrem Unmut Luft mit vielen
Zwischenrufen. Sie wollen von der Regierung endlich ernst genommen werden
und klatschten besonders beim „erlebbaren Bürgerrecht“ stürmischen
Beifall. Zorn: „Grün sagte jetzt: Mit uns keine Bürgerbeteiligung, wir
sind gewählt, das ist das, was wir wollten, das reicht uns.“ Und er fuhr
fort: „Der Ministerpräsident sagte, die Wähler sind schuld.“
Der
Vorsitzende des Vereins fasste die Ziele des neuen Vereins „Pro
Brücke“ in zehn Punkten zusammen: „Wir
brauchen die Brücke ...
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1. für die Stärkung der Region,
2. für lebenswerte Bedingungen in der Zukunft,
3. für wirtschaftlichen Austausch,
4. für gesellschaftlichen Austausch,
5. als Übergang zu jeder Zeit,
6. als kostenfreien Übergang,
7. als touristische Attraktion,
8. für die Notfallhilfe,
9. zur beidseitigen Tourismusbelebung,
10. als erlebbares Bürgerrecht.
Auf
jeden Punkt ging Bernd Zorn detailliert ein, immer wieder bestätigt durch
Zwischenrufe und Applaus. |
An der
Vereinsgründung, die von Dieter Clasen als Versammlungsleiter und Jens
Güllering als Protokollführer geleitet wurde, nahmen insgesamt 198
Brückenbefürworter teil. Bei der Aussprache über den ausgeteilten
Satzungsentwurf brachten die Mitglieder Vorschläge für kleine Änderungen
ein.
Die
Wahl des Vorstandes ergab ein eindeutiges Ergebnis: Bernd Zorn wurde zum
Vorsitzenden, Reinhold Petereit, zum Stellvertreter gewählt.
Schatzmeisterin wurde Pia Trimpe-Müller aus St. Goar-Fellen. Jens
Güllering, Kestert, wurde zum Schriftführer, Klaus Itzel aus Reitzenhain
das Amt des Organisationsverantwortlichen übertragen. Die Funktionen der
Rechnungsprüfer werden Heinz Strack aus Nochern und Armin Stillarius aus
Kaub wahrnehmen.
In
einem ersten Schritt wird der Vorstand einen Beirat bilden, dem Dieter
Clasen, Hans Josef Kring, Bernhard Roth, Michael Häuser,
Ortsbürgermeister von Obertiefenbach, und Christoph Heuchemer,
Beiratsvorsitzender der IHK-Geschäftsstelle Montabaur, angehören sollen.
Hinzu kommen soll auch ein noch zu benennender Vertreter der
Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn.
Zum
Abschluss der Veranstaltung erklärte Bernd Zorn, dass sowohl Vorstand als
auch Mitglieder nun gemeinsam daran arbeiten müssen, dass noch sehr viele
Unterschriften zusammenkommen und die Zahl der Mitglieder sich noch
deutlich erhöht. „Nur so wird es uns gelingen, in Mainz Einfluss nehmen zu
können“, sagte Bernd Zorn.
Beitrittserklärungen, Unterschriftenlisten, die neue Satzung und viele
weitere Informationen über die Arbeit des Vereins Pro Brücke e.V. (in
Gründung) gibt es im Internet unter
www.probruecke.de oder bei den Mitgliedern des Vorstandes.
Bernd Zorn, Jens Güllering und Hans Josef Kring warten auf die
Gründungsmitglieder, die kurz darauf in großer Zahl erschienen
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