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Wir wollen endlich die Bürgerbeteiligung, wie es die Grünen vor der Wahl immer gefordert haben!

 

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Danke an Bürgermeister Helbing aus Lorch für seine:

 

Öffentlich Bekanntmachung

 

AKTUELL

RZ, 19.01.12: CDU kritisiert Fährbetriebausweitung

RZ Interview mit Bernd Zorn, Dez. 2011

Antwort Ministerin Lemke auf "Offenen Brief" (pdf)

Presseartikel auf Antwort "Offener Brief

 

Danke an die Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn für ihre Unterstützung

 

Jahresrückblick 2011 (pdf)

 

Voller Hoffnung vor der Landtagswahl !

 

Vorstand der BI:

Wir bleiben am

das versprechen wir Ihnen!!!

 

Bitte unterstützen Sie die Bürgerinitiative, bauen Sie unseren nachfolgenden Banner in Ihre HP oder Ihr Email ein und verlinken Sie diesen.

 

 


Danke für die 673 Unterschriften bei der Automobilschau in Nastätten!

>>> Artikel

Schauen Sie herein bei WKW. Aus der näheren Umgebung haben wir über 14.000 Mitglieder in der Gruppe: Rheinbrücke muss her! Werden Sie Mitglied und geben Sie dies an Ihre Bekannten und Verwandten weiter, damit auch diese Mitglied werden.


Unterstützt werden wir u.v. auch von >>>

Nachfolgende die Forderung, die wir für den Masterplan eingereicht haben:

Die Bürgerinitiative  ProBrücke 

fordert:

1.   die Umsetzung des Masterplans, in der Form wie er von der UNESCO vorgegeben wurde: Als Zukunftsbetrachtung des Mittelrheintales mit realisierter Brücke.

 

2.   die unverzügliche Weiterführung der Brückenplanungen.

 

3.   eine Neuausrichtung der politisch Handelnden hin zu einer Umsetzung des Bevölkerungswillens mit der sofortigen Realisierung der Mittelrheinbrücke.

 

Die Bürgerinitiative  ProBrücke  

tritt ein – für eine starke Region -

Dazu 10 Argumente

Wir brauchen die Mittelrheinbrücke….

1.     für die Stärkung der Region

2.     für lebenswerte Bedingungen in der Zukunft

3.     für wirtschaftlichen Austausch

4.     für gesellschaftlichen Austausch

5.     als Übergang zu jeder Zeit

6.     als kostenfreien Übergang

7.     als touristische Attraktion

8.     für die Notfallhilfe

9.     zur beidseitigen Tourismusbelebung

10.                       als erlebbares Bürgerrecht

 

Was bedeutet das im Detail?

 

Wir brauchen die Brücke….

1.     für die Stärkung der Region

Wir setzen uns ein für eine Stärkung der Region und das ist ohne eine florierende Wirtschaft nicht machbar. Die Wirtschaft, also das produzierende Gewerbe, der Dienstleistungssektor, Handwerk , Handel und Tourismus braucht eine intakte Verkehrsinfrastruktur für den ungehinderten Zugang von Waren und Menschen. Deshalb gilt auch in der Zukunft, wo die Wirtschaft funktioniert da stellt sich Wohlstand ein.

Bei der wirtschaftlichen Entwicklung gibt es ein Ungleichgewicht auf beiden Rheinseiten. Die Hunsrückseite entwickelte sich besonders in den letzten Jahren schnell weiter, weil hier leistungsfähige Anbindungen geschaffen wurden. Stichworte: A61, Hahn, Ausbau B50 künftig mit Hochmoselübergang. Als sehr problematisch ist allerdings die Anbindung der B9 an die A61 zu sehen. Hier liegt ein dringender Handlungsbedarf vor, der im Übrigen auch keinen Aufschub rechtfertigt und das völlig unabhängig von der Brückenrealisierung.

Die Verkehrsanbindung des Rhein-Lahn-Kreises ist demgegenüber sehr bescheiden. Die Mobilität wird eingeschränkt durch eine mehr als ungünstige  Verkehrssituation. Das gilt für die Erreichbarkeit des Raumes Koblenz via Dachsenhausen-Braubach, der A3/B255 (Montabaur) via Nassau, für Limburg/Gießen muss eine lange Landpartie in Kauf genommen werden, selbst die Bäderstraße ist aufgrund der 2spurigen Verkehrsführung und fehlender Ortsumgehungen mit dem vorhandenen hohen Verkehrsaufkommen ein Nadelöhr. Die Mittelrheinbrücke würde den Rhein-Lahn-Kreis zum Westen hin öffnen und damit eine Anbindung schaffen an den prosperierenden Rhein-Hunsrück-Kreis.

Nur mit Brücke entsteht auch für die rechte Rheinseite, die jetzt schon viele Pendler beheimatet, ein potentieller Vorteil der linksrheinischen wirtschaftlichen Entwicklung . Unternehmen benötigen, um etwas zu erwirtschaften, Arbeitskräfte. Aber für diese muss zu jeder Zeit der Zugang  gesichert und der Arbeitsplatz in Bezug auf Zeit- und Geldaufwand erreichbar sein.

Das sehen wir nur gegeben mit einer festen Flussquerung.

2.     für lebenswerte Bedingungen in der Zukunft

Lebenswert heißt in diesem Zusammenhang, lebenswerte Bedingungen zu haben, die ein Leben in der Zukunft hier in dieser einzigartig schönen Gegend möglich machen. Einem Ausbluten der Region mit allen negativen Begleiterscheinungen wie Leerstände, Geisterdörfer, Verbuschung und verkommen der Kulturlandschaft ist unbedingt und mit allen Kräften entgegen zu wirken. Das sind wir den nächsten Generationen schuldig und dies nicht nur weil damit die Attraktivität für den Tourismus verloren geht.

Menschen, die hier wohnen, die die Gegend und das Umfeld lieb gewonnen haben, haben ein starkes Interesse daran, auch künftig hier zu sein. Das ist aber vielen nur möglich, wenn sie sicher, unkompliziert und bezahlbar ihre Ziele erreichen können.

Dafür brauchen wir eine feste Flussquerung.

3.     für wirtschaftlichen Austausch

Eine EU-Richtlinie schreibt vor, dass Projekte ab einer gewissen Größenordnung europaweit ausgeschrieben werden müssen. Im kleinen Rahmen, über die Barriere Rhein hinweg, verbieten die Marktgesetze  Handwerkern und dem Handel sich entsprechend zu verhalten und die Chancen zu nutzen, die sich in greifbarer Nähe, auf der anderen Rheinseite, auftun. Mit zusätzlich anfallenden Transportkosten, wie Fährkosten und besonders verbunden mit teuren Wartezeiten schießt sich der Anbieter selbst aus dem Wettbewerb und bleibt demzufolge gezwungener Maßen seiner Rheinseite treu. Ein funktionierender Wettbewerb sieht anders aus. Wenn wir wirklich einen wirtschaftlichen Austausch propagieren, dann gehört als Grundvoraussetzung der barrierefreie Übergang dazu.

Das sehen wir gegeben mit einer festen Flussquerung.

4.     für gesellschaftlichen Austausch

Menschen benötigen für den

·        kulturellen Austausch,

·        im Sport,

·        für die Bildung

eine permanente Begegnungsmöglichkeit. Der Rhein zerschneidet das Land für die Menschen wie eine unüberwindbare Grenze. Ein kultureller Austausch unterbleibt fast vollständig.

Ich setze mich gerne und leidenschaftlich für Fragen ein, die die Natur betreffen. Aber kann es denn sein, dass niemand in Zweifel setzen würde, dass wir sofort einen Brückenschlag – z. B. als Wildtierkorridor - hätten, wenn auf einer Rheinseite eine Tiergattung zur Rettung eine Vermischung mit Artgenossen benötigte, die auf der anderen Seite vorhanden sind, die Bedürfnisse der Menschen aber völlig unberücksichtigt bleiben?

In großen Teilen von Europa wurden die Schlagbäume abgeschafft, damit die Menschen ungehindert Zugang zueinander finden.

Hier am Mittelrhein fordern wir ebenfalls einen ungehinderten Zugang zueinander.

Das sehen wir gegeben mit einer festen Flussquerung.

5.     als Übergang zu jeder Zeit

Ein Stromübergang zu jeder Zeit meint rund um die Uhr und zwar ohne Wartezeiten und unabhängig von objektiven Störungen wie Hoch- oder Niedrigwasser.

Das sehen wir gegeben mit einer festen Flussquerung.

6.     als kostenfreien Übergang

Diesen Punkt können nicht nur diejenigen werten, die permanent auf einen Übergang angewiesen sind und sich dafür enormen Belastungen ausgesetzt sehen, hierzu zähle ich auch die Einschränkung für viele Menschen, die sich im Alltag abspielen und wenn es nur darum ginge sich z.B. spontan entscheiden zu wollen auf der jeweils anderen Seite ein Eis zu essen oder einen Kaffee zu trinken.

7.     als touristische Attraktion

Auf der ganzen Welt gibt es Brückenbauwerke, die für einen Touristen quasi Pflichtprogramm sind.

Hier nur eine sehr verkürzte Kostprobe:

Die Golden Gate in San Franzisko, die Brooklyn Bridge in NY, die Harbourbridge in Sydney, die Rialto in Venedig, die Karlsbrücke in Prag, die Brücke von Mostar…..und, und, und

Jede ist auf ihre Art schön, passt sich in die jeweilige Umgebung ein und wird so zu einem Besuchermagneten. 

Das geht auch mit einer entsprechend gestalteten Brücke am Mittelrhein und zwar zur Aufwertung des Welterbes.

8.     für die Notfallhilfe

Feuerwehr, Katastrophenschutz, Notärzte, Rettungsdienste, Krankenhauszugänge und Polizei.

Da kann man sich zu jedem Punkt ein entsprechendes Szenario ausdenken, dass die Notwendigkeit des flussübergreifenden Einsatzes aufzeigt. Welches Sparpotential steckt im Bereich der Ausrüstungsinvestition bei nachbarschaftlicher Austauschmöglichkeit?

Ein aktueller Punkt: Die Diskussion um die mögliche (vielleicht in der Zukunft noch notwendigen) Neuausrichtung der Polizei hat die Frage aufgeworfen, was geschieht, wenn nachts in einer der Schwesterstädte ein Polizist gebraucht wird aber bedingt durch andere Strukturen mit einer erheblichen Anreisezeit zu rechnen ist. Aberwitzig wird die Situation dadurch, wenn sich zeitgleich ein Polizist, 300m entfernt  auf der anderen Seite befindet, der aber nicht helfen kann.

9.     zur beidseitigen Tourismusbelebung

Nicht geplante, meint nicht kalkulierte Besuche der anderen Seite fallen z.B. für Bustouristen aus. So bleibt auch der Besuch der Loreley und des Besucherzentrums für viele linksrheinische Besucher aus.

Eine Brücke wäre eine Verbindung der Radwege oder auch ein zusätzliches Erlebnis für Fußgänger.

Nutznießer einer weiteren Tourismusbelebung wären neben Hotel- und Gastbetrieben die gesamte Region.

10.                       als erlebbares Bürgerrecht

Das Landesentwicklungsprogramm ist der Gestaltungs- und Ordnungsrahmen für eine nachhaltige Entwicklung aller Teilräume des Landes. Neben Fragen der Sicherung der Daseinsvorsorge und der Entwicklung von Räumen ist die Siedlungsentwicklung ein inhaltlicher Schwerpunkt.

LEP IV, seit 25. November 2008 in Kraft, wird konkret:

Weitere Rheinquerungen, wie bei Linz, St. Goar, Bingen und Nierstein sind zu prüfen. Sie tragen zu einer besseren regionsübergreifenden Mobilität bei. Dabei hat insbesondere eine feste Rheinquerung im Bereich von St. Goar – St. Goarshausen für den Mittelrheinabschnitt zwischen Mainz und Koblenz eine hohe Bedeutung.

Das Projekt Brücke, zur Erlangung gleichwertiger Lebensbedingungen,  begleitet die Menschen hier am Mittelrhein bereits seit etlichen Jahrzehnten. Sind die hier gezahlten Steuern, die Steuern zweiter Klasse? Warum werden die Bedürfnisse, der hier lebenden Bevölkerung - und die spricht sich fast ausschließlich für einen Brückenbau aus -  derart mit Füßen getreten?  Viele verzweifeln an den permanenten Rückschlägen und werden so auf diese Art politikverdrossen.

Die Antwort auf die Frage, ob solche Entwicklungen dem demokratischen Gefüge auf längere Sicht Schaden zufügen, dürfen wir nicht alleine den Politikern überlassen.